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Kunst trifft Gesundheit

Jährlich schreibt die AOK Nordost eine Ausstellungserie mit dem Titel "Kunst trifft Gesundheit" aus. Seit dem Jahre 2012 haben sich über 700 Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern um die Ausstellungsplätze und den Kunstpreis der AOK Nordost beworben.

AOK-Kunstprojekt

An der jurierten Ausstellungsreihe nehmen jährlich 15 Künstlerinnen und Künstler teil, die in einem Ausstellungsflyer und in einem Jahreskunstkatalog vorgestellt werden. Ihre Arbeiten sind an 12 Standorten der AOK Nordost in Berlin, Potsdam, Teltow, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg zu sehen. In den wechselnden Ausstellungen können Besucher und Kunstinteressierte interessante zeitgenössische Kunst in den Sparten Malerei, Grafik, Zeichnungen und Fotografie anschauen.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler 2018

Folgende Künstlerinnen und Künstlern stellen in zwölf verschiedenen Servicecentern der AOK Nordost ihre Werke aus. Die genauen Orte und Ausstellungszeiten finden Sie im Jahresausstellungsplan.

Menschen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten von Ralf Bergner. Er berzeichnet das Reale, lässt seine Probanden scherzhaft und voller Ironie und Satire in Erscheinung treten und entblößt deren Charaktere schonungslos. Überspitztes Unverhülltes trifft auf erfrischende Weise auf bedeutungsvolle Sensibilität.
www.ralfbergner.de

Der ästhetische Reiz von Röntgenbildfolien bildet die Grundlage der Arbeiten von Monika Bertermann. Die Aufzeichnungstechnik des bildgebenden Verfahrens wird zum Gestaltungselement und bietet der Künstlerin experimentellen Freiraum für Wandlungsprozesse und neubestimmte Aussagen.
www.monikabertermann.de

Die Komplexität des Individuums steht im Mittelpunkt der Arbeiten von Nadia-Valeska Devonish. So beobachtet sie zum einen den Dialog zwischen Mensch und Raum, zum anderen die Getrenntheit von Mensch und Umwelt. Die gesammelten Informationen fließen später malerisch in die Arbeiten ein.
www.nadiavaleska.com

Von Wahrnehmungen, Verhaltensweisen und Bewegungen des Körpers lässt sich Ya-Wen Fu inspirieren. Sie konstruiert daraus interaktive Kombinationen aus dem eigenen Körper und verschiedenen Objekten und Apparaturen. Die so dargestellte Verbindung legt die Zusammenhänge von Individualität und gesellschaftlicher Prägung offen. www.bearfuinberlin.com

Karolin Hägele Wiederkehrende Strukturen sind ein wesentlicher Inhalt der Arbeiten von Karolin Hägele. Sie grenzen ab, eröffnen aber auch Räume. Ihre Wahrnehmung ist vom täglichen Stadtblick ebenso geprägt wie von Sehnsuchtsorten. So bringt sie verschiedene Elemente in Balance, lässt die Intuition sprechen und reagiert zugleich mit klarem Kalkl. www.karolinhaegele.de

Die Bilder von Andrea Imwiehe sind Erinnerungsbilder. Sie speisen sich aus der eigenen Erinnerung und gehen auch weit darber hinaus.Mit ihrer Malerei erschafft die Knstlerin atmosphärische Lebensräume, die sie mit ihren Brüchen und Kontrasten immer wieder neu beleuchtet und darstellt.
www.andrea-imwiehe.de

Neben analytischen Stop-Motion Animationen, in denen Bianca Kennedy menschliche Abgründe aufzeigt, arbeitet die Künstlerin regelmäßig an Fotoserien, für die sie selbst gebaute Raummodelle inszeniert. Der Mensch ist zwar aus diesen Räumen visuell verbannt, bleibt jedoch trotzdem wahrnehmbar.
www.biancakennedy.com

Menschenleere karge Stadtlandschaften zeigen die Bilder von Karsten Kusch. Er ordnet die Elemente zu Fluchten im Raum. Historisch bekannte Orte wie auch banale und industriell geprägte Räume finden zu schemenhaften Abstraktionen zusammen und erscheinen durch atypische Farbgebungen in eigentmlichen Stimmungen.
www.karstenkusch.com

In den Bildern von Sibylle Prange findet der Betrachter die malerische Entsprechung ihres Unterwegsseins. Ihre Bilder decken ihre Vertiefung in Landschaften, Situationen und politische Prozesse auf. Sie nimmt wahr, was vom Anderen kommt und zeigt in ihren Arbeiten die Fähigkeit, diese Wahrnehmung zu visualisieren.
www.sibylleprange.de

Kunst als Dialog - Christine Schmerse und Ulrich Puritz zeigen Arbeiten, die verschiedene Auffassungen von der Beziehung zwischen Körper und Geist thematisieren. Dabei unterhalten sich beide mit künstlerischen Mitteln direkt auf dem Bildgrund. Im Ergebnis dieses Schaffensprozesses entstehen eigenständige Bildgeschichten.
www.bei-schmitz.de

Begleitend zu ihren dreidimensionalen Objekten fertigt Petra Tödter Farbstiftzeichnungen in DIN-Formaten an, sogenannte Abwicklungen. Die Formelemente eines einzelnen Objektes setzt die Künstlerin in verschiedenen Varianten neu zusammen und erschafft damit auf mehreren Blättern rhythmische Abfolgen.
www.work-in-progress.de

Fotografisch setzt Catrin Wechler den Menschen in den Fokus. In ihren Arbeiten erfasst sie den Menschen als einzelnes Individuum. Durch Veränderung von Perspektive und Entfernung wird diese Individualisierung aber zunehmend als Bestandteil einer Gemeinschaft wahrgenommen.
www.catrin-wechler.de

Zivilisten werden Opfer kriegerischer Handlungen und fliehen aus ihrer Heimat. Was bringen diese Menschen an Erlebtem und Wünschen mit? Welchen Beitrag werden sie für unsere Gesellschaft leisten? Die Collagen aus Karten der Herkunfts- und Zufluchtsländer von Sigrid Weise stellen der medialen Bilderflut eine neue Sichtweise entgegen.
www.art-weise-berlin.de

Die Grafiken von Anja Weyer fokussieren die menschliche Existenz, indem durch Reduktion der Blick auf das Wesentliche gerichtet wird. Es sind lyrische Momentaufnahmen des einzelnen Menschen in Augenblicken der Suche, der Einsamkeit, der Sehnsucht, aber auch der Stärke und Gelassenheit.
www.anjaweyer.de

Die Arbeiten von Toni Wirthmüller zeigen seine Auseinandersetzung mit den Fragen nach Erinnerung und Identität. Dabei interessiert ihn der Bezug des Individuums zum eigenen Körper und sein Verhalten im sozialen Kontext, wobei der Künstler sich meist auf das Reservoir autobiografischer Bildmotive stützt.
www.drift-1.tumblr.com

Bewerbung zum AOK-Kunstprojekt

Bis zum 30. September eines jeden Jahres können sich Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern leben und/oder arbeiten oder dies in den letzten fünf Jahren getan haben, für die Ausstellungsreihe des Folgejahres bewerben.
Auch temporäre Aufenthalte in diesen drei Bundesländern (Studium, Projekte, Stipendien) legitimieren eine Bewerbung zum AOK-Kunstpreis.

Die Bewerbungsunterlagen stehen ab sofort als Download zur Verfügung oder können bei der Projektleitung per E-Mail angefordert werden. Ansprechpartnerin für alle Fragen zum AOK-Kunstprojekt und für die Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist

Anett Münnich
E-Mail: anett.muennich@nordost.aok.de
Telefon: 0800 265080-31157*

* kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz

Die AOK-Kunstkataloge

Zu jeder Ausstellungsreihe erscheint ein Kunstkatalog, in dem alle teilnehmenden Künstler vorgestellt werden. Hier können Sie die Kataloge der Vorjahre einsehen:

AOK-Kunstkatalog 2012 (PDF, 6,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2013 (PDF, 6,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2014 (PDF, 4,7 MB)

AOK-Kunstkatalog 2015 (PDF, 4,9 MB)

AOK-Kunstkatalog 2016 (PDF, 5,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2017 (PDF, 5,5 MB)

Die AOK-Kunstpreisträger

Aus allen teilnehmenden Künstlern wird per Juryentscheid jährlich der AOK-Kunstpreis, ein einmonatiges Stipendium im Künstlerhaus Ahrenshoop, vergeben.

Die Preisträger aus den zurückliegenden Jahren sind:
2012: Jan Beumelburg aus Brandenburg
2013: Katharina Quecke aus Berlin
2014: Christiane Bergelt aus Corin
2015: Heike Jeschonneck aus Berlin
2016: Bodo Rott aus Berlin
2017: Regina Nieke aus Berlin

Die Jury

Elf Juroren haben an der Auswahl der Künstler mitgewirkt. Aus den vielen Bewerbungen wurden die Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die die meisten Jurorenstimmen erhielten.

In der Jury wirken mit:

  • Prof. Dirk van der Meulen, Künstler und emeritierter Prof. der UdK Berlin
  • Anne Hille, Vorstandsvorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern
  • Jutta Pelz, Künstlerin und Vorstandsvorsitzende des BBK Brandenburg
  • Anke Zeisler, Kunsthistorikerin und Galeristin aus Berlin
  • Karl-Hans Schumacher, Kurator des GEHAG-Forums aus Berlin
  • Florian Pelka, Künstler aus Berlin
  • Wolfgang Bangemann, Kunstmanager
  • Ines Blumenthal, AOK Nordost
  • Dirk Ehlert, AOK Nordost
  • Heike Camp, AOK Nordost
  • Anett Münnich, Leiterin Kunstprojekt AOK Nordost
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