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Praxis für Physiotherapie

Für physiotherapeutische Behandlungen steht den Versicherten der AOK Nordost die Praxis für Physiotherapie im Centrum für Gesundheit in Berlin zur Verfügung. Alle Leistungen des Praxisteams im Überblick.

Exklusiv für AOK-Versicherte

Dieses Angebot ist exklusiv und kostenfrei für Versicherte der AOK Nordost.

Behandlungsschwerpunkte

  • Atemtherapie
  • Bestrahlungen mit Mikrowelle, Kurzwelle, Ultraschall
  • Behandlung nach Bobath
  • Krankengymnastik
  • verschiedene Massagetechniken
  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
  • Säuglingsgymnastik
  • Strombehandlungen
  • manuelle Therapie
  • Wärme- und Kältebehandlung
  • Lymphdrainage

Technische Ausstattung

  • Beckenbodentrainingsgerät
  • Cross-Trainer
  • Gymnastikraum
  • Reizstromgeräte
  • Seilzugstation
  • Ultraschallgeräte
  • Extensionsliege
  • Fahrradergometer
  • Wärmestrahlungsgerät
  • Kurzwellen- und Mikrowellengerät

Praxisinformationen

Das Team der Physiotherapie im Centrum für Gesundheit in Berlin
Team der Physiotherapie

Adresse
Centrum für Gesundheit (CfG)
Etage 1
Müllerstraße 143
13353 Berlin

Öffnungszeiten
Montag und Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Dienstag und Mittwoch: 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Anmeldung unter den kostenfreien Rufnummern:
Iris Baranek: 0800 265080-24278
Nadine Dolling: 0800 265080-24277
Gabe Nabra: 0800 265080-24279

Besonderheiten
Eine Therapeutin spricht finnisch.

Überblick aller Einzeltherapien

Ist eine Bewegungs- und Verhaltensschulung zur Verbesserung der Atemfunktion und zur Sekretlösung, die vor allem bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verordnet wird.

Die Beckenbodenmuskulatur kann jede körperliche Arbeit unterstützen. Häufig wird sie nicht eingesetzt, sondern die Muskeln des Rückens, des Bauches, der Oberschenkel und der Schultern, was zu Überlastung und Beschwerden führen kann. Beim Beckenbodentraining geht es um die gezielte Kräftigung des Beckenbodens und um das Erlernen, den Beckenboden in seiner Verbindung mit dem restlichen Körper bei alltäglichen Bewegungen einzusetzen.

Ab sofort bietet das Centrum für Gesundheit ein computergestütztes Training der Beckenbodenmuskulatur an. Das Training beginnt mit einem Test, damit der Computer einen Trainingsplan ermitteln kann. Beim Training „navigiert“ der Patient durch Anspannen und Entspannen der Beckenbodenmuskulatur eine virtuelle Kugel entlang einem vorgegebenen Profil. Damit können zum ersten Mal überhaupt aussagekräftige Daten zu den Muskelzuständen (konzentrisch, isometrisch, exzentrisch, Entspannung) erhoben und bestimmte Bereiche gezielt trainiert werden. Anhand der Trainingskurve kann der Patient am Monitor den Trainingserfolg verfolgen.

Fragen und Antworten zum Beckenbodentrainer (PDF, 110 KB)

Das Bobath-Konzept ist ein ganzheitlicher Ansatz für Menschen, die eine Schädigung innerhalb des Zentralen Nervensystems erlebt haben.

Ziel der Behandlung ist es, den Haltungstonus zu normalisieren. Mit Tonus ist die Grundspannung innerhalb des Muskelsystems gemeint. Dadurch ist die Anbahnung von physiologischen Bewegungen möglich, die den Anforderungen angepasst, koordiniert und fließend sind. Das Erreichte soll in den Alltag integriert werden. Vorhandene Funktionen können gefördert werden.

Die Fußreflexzonenmassage ist eine Therapie, bei der durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß eine Wirkung von Entspannung, Schmerzlinderung und Krankheitsheilung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.

Mit bestimmten manuellen Grifftechniken werden mechanische Reizwirkungen auf der Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe gesetzt; an einzelnen oder mehreren Körperteilen. Zu den klassischen Massagen zählen:

  • Bindegewebsmassage
  • Periostmassage
  • Colonmassage

Diese Massagetechniken wirken über nervös-reflektorische Wege und beeinflussen die inneren Organe und periphere Durchblutungsstörungen.

Manuelle Therapie bezeichnet alle von Hand angewandte Techniken und Stimulationen am Bewegungsapparat des Patienten. Dazu gehören Mobilisation, Traktion, Massage, Manipulation und neuromuskuläre Techniken.

Mit Manueller Therapie werden Funktionsstörungen und -einschränkungen am Bewegungsapparat lokalisiert und behandelt. Je nach Befund werden therapeutische Handgriffe zur Schmerzlinderung angewendet, Bewegungseinschränkungen mobilisiert und instabile Gelenke stabilisiert. Manuelle Therapie ist schonend und schmerzlos. Sie gehört zu den ältesten medizinischen Anwendungen. Ziel ist, das harmonische Zusammenspiel von Muskeln, Nerven und Gelenken wieder herzustellen.

Die gerätegestützte Krankengymnastik dauert pro Einheit 60 Minuten. Ursprünglich für Spitzensportler entwickelt, ergänzt sie heute Einzeltherapien (zum Beispiel Manuelle Therapie) bei fast allen orthopädischen, chirurgischen und neurologischen Beschwerden.

Das Ziel der gerätegestützte Krankengymnastik ist der Ausgleich von zu schwacher oder im Missverhältnis stehender Muskulatur (Dysbalancen) durch ein individuelles medizinisches Aufbautraining. Nach einer detaillierten Befunderhebung, erstellt der Therapeut einen Trainingsplan. Die Übungen finden unter ständiger Anleitung unserer speziell ausgebildeten Physiotherapeuten statt.

Bei einer Erkrankung der Lymphgefäße oder einer angeborenen Fehlbildung des Lymphgefäßsystems, kann es zu einer Schwellung der Arme, Beine und auch des Körperstammes kommen, dem so genannten Lymphödem. Mit Hilfe der manuellen Lymphdrainage werden diese Schwellungen erleichtert oder beseitigt. Die Wirkung für den Patienten ist entstauend, schmerzlindernd und beruhigend.

Bei der Behandlung werden oberflächliche Verschiebungen der Haut und Unterhaut durchgeführt. Die Druckstärke der Griffe ist gering und die Grifffrequenz langsam in Richtung zu den intakten Abflussgebieten. Es ist immer wichtig, dass eine Vorbehandlung zentral am Rumpf stattfindet. Vor allem bei sekundären Lymphödemen kommt es darauf an, Ödemflüssigkeit in Regionen des Körpers zu leiten, wo gesunde und damit leistungsfähige Lymphgefäße erhalten sind.

Anwendungsgebiete:

  • Lymph-, Beinlymph- und Armlymphödeme, zum Beispiel nach einseitiger oder beidseitiger Behandlung von Brustkrebs oder rheumatisch bedingten Schwellungen
  • Blutergüsse, Schwellungen nach Verletzungen
  • Zerrungen, Verstauchungen, Luxationen
  • Kopfschmerzen, Hals-Wirbel-Syndrom
  • Migräne, rheumatische Erkrankungen
  • Allergien

PNF wird bei neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose oder nach Schlaganfällen eingesetzt, aber auch bei orthopädisch-chirurgischen Krankheitsbildern wie Schulterproblemen und in der Nachbehandlung von Unfällen.

Diese aktive ganzheitliche Methode basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien und besteht aus definierten Bewegungsmustern, die sich an der normalen motorischen Entwicklung orientieren. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Dabei werden Reize wie Druck, Zug, Dehnung oder Widerstand genutzt. In einer bestimmten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen von vermehrter Muskelaktivität oder -entspannung, dadurch auch eine Anbahnung oder Erleichterung einer Bewegung.

Die Auswahl und Durchführung der Muster und Techniken richtet sich immer nach der individuellen Situation des Patienten und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Ressourcen des Patienten zu aktivieren und eine motorisch normale Funktion zu erreichen.

Das Bobathkonzept wird für die Behandlung von Säuglingen und Kindern mit zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen und neuromuskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Multipler Sklerose, intrazerebraler Blutung, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Enzephalitis, Hirntumor, Morbus Parkinson und peripherer Nervenschädigung eingesetzt.

Eventuell auftretende Beschwerden in der Schwangerschaft, wie Rückenschmerzen, können therapiert werden.

Spezifische Übungen zur Behandlung von Wirbelsäulenverkrümmungen.

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Dabei wird der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Das entlastet die Wirbelsäule und die Gelenke. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Der Zustand gleicht dem Schweben im Wasser.

Ziel der Therapie ist es, dem Patienten die akuten Schmerzen zu nehmen, indem die betroffenen Gelenke oder Wirbel entlastet werden. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.

Durch mechanisch apparativen Zug werden komprimierte Nervenwurzeln und Gelenkstrukturen entlastet.

Muskeln ziehen sich bei jeglicher Form von Überbelastung dauerhaft zusammen und bilden sogenannte Triggerpunkte, kleine Knötchen im Muskelstrang. Triggerpunkte können Kopfschmerzen, Nacken- und Kieferschmerzen, Rückenschmerzen sowie viele Arten von Gelenkschmerzen verursachen. Sie können eine Hauptursache von Skoliosen, Bandscheibenvorfällen und Nervenwurzelkompressionen sein. Ebenso sind sie oft mitbeteiligt an chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.

Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Mit manueller Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.

Triggerpunkte und ihre Ursachen (PDF, 22 KB)

Die Fangopackung ist eine Schlammpackung, die an erkrankten Bereichen des Köpers angewendet wird. Zur optimalen Wärmespeicherung wird der Patient mit Handtüchern oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer der Behandlung wird individuell angepasst. Die Wärme der Fangopackung dringt tief in das Gewebe ein und kann dieses lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmen. Die angenehme Wärme der Fangopackung kann für bessere Durchblutung und entspannte Muskulatur sorgen. Ideal als Vorbereitung für Physiotherapie und Massage.

Krankengymnastische Übungen zur Behandlung von statischen Veränderungen der physiologischen Wirbelsäulenkrümmungen, auch Ergonomieberatung oder Rückenschule genannt.

Die Elektrotherapie wendet nieder- und mittelfrequente Stromformen zur Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung, Tonisierung und Detonisierung der Muskulatur und zur Behandlung von Lähmungen bei Nervenschädigung an.

  • Bestrahlungen, wie Radarmed und Kurzwelle
  • Bestrahlungen auf Extensionsliegen
  • Diadynamische Ströme
  • Elektrostimulation bei Lähmungen
  • Galvanische Durchflutungen
  • Kältepackungen
  • Träbert-Ultraschall
  • Wärmetherapie, Rotlichttherapie

In unseren Gymnastikkursen werden die in der Einzeltherapie erlernten Übungen weitergeführt. Dazu gehören unter anderem:

  • Parkinsongymnastik
  • Osteoporosegymnastik
  • Kreislaufgymnastik
  • Atemtherapie
  • Beckenbodengymnastik
  • Rückenschule

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